„Kinderarbeit? Das gibt es doch schon lange nicht mehr!“ könnte man denken.
Doch! Mehr als 20% der Kinder in Afrika müssen arbeiten, das ist jedes fünfte Kind! In Südamerika sind es mehr als 5% und in Asien mehr als 3% . Ist das etwa nichts?

Und das ist nicht mal das Schlimmste daran. Die Kinder kommen oft mit schädlichen Chemikalien in Berührung, die die Gesundheit schädigen. Oder sie arbeiten in gefährlichen oder nicht für sie ausgelegten Berufen. Und dann werden sie auch noch nicht richtig bezahlt, und die Familien haben trotz der viel zu gefährlichen und zu anstrengenden Arbeit kaum genug Geld zum Leben.

Deshalb ist es wichtig, die landwirtschaftlichen Betriebe, die Kinder ausnutzen, nicht zu unterstützen und lieber ein bisschen mehr Geld für Fairtrade-Produkte zu zahlen, damit die erwachsenen Arbeiter richtig bezahlt werden und genug Geld zum Leben mit ihrer Familie haben.

Solche Läden wie der Eine-Welt-Laden sind sozial und bewundernswert, weil die Produkte alle fair und ohne Kinderarbeit produziert und verkauft werden. Und der Gewinn geht an gemeinnützige Projekte in den Ländern, wo die Produkte herkommen, um die Menschen dort zu unterstützen.