Sind sie nicht hübsch, die lebhaft gemaserten Holzschalen? Sie werden auf den Philippinen aus dem Holz des tropischen Acaciabaumes (Samanea saman) gefertigt. Er wird auch Regenbaum genannt und wächst als Baum mit weit ausladender Krone. Einzeln stehend erreicht er eine Wuchshöhe bis 24 Metern und einen Kronendurchmesser von 30 Metern. Nachts scheint es unter seiner Krone leicht zu regnen, und unter dem Baum bleibt das Gras in der Trockenzeit deutlich länger grün.

Der Regenbaum dient als Schattenbaum in Parks und an Straßen und wird auch als Schattenspender in Kaffee- und Kakaopflanzungen eingesetzt. Regelmäßige Nachpflanzungen sichern den Bestand und sind ein Zusatzeinkommen für die Bauernfamilien.

Die kleine Firma Victori Arts and Crafts auf den Philippinen wurde vor einigen Jahren von einer Frau gegründet. Heute hat sie 38 Beschäftigte, die nach den Grundsätzen des Fairen Handels angestellt sind.

Die Länder des Südens, vor allem aus Mittel- und Südamerika, bringen neue, interessante Aromen auf den Frühstückstisch und bereichern die heimische Honigvielfalt. Sie erfüllen selbstverständlich auch alle Kriterien der Deutschen Honigverordnung.

Wilde Hortensie mit Honigbiene, Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Nova TV Guatemala

Bio, fair, klimaneutral – was heißt das?
„Schritt für Schritt sind wir über die letzten Jahre mit unseren Handelspartnern den Weg der Bio-Umstellung gegangen und können daher jetzt ein ganzes Sortiment als „bio“ präsentieren“, so Annika Schlesinger, GEPA-Einkaufsmanagerin für Honig.
Die GEPA hat über ihren Handelspartnerfonds die Zertifizierungskosten sowie die Kosten für Beratungen und Schulungen übernommen. Eine Extraprämie während der Umstellungsphase fing die für die Imker höheren Kosten auf. Abnahmegarantien und faire garantierte Mindestpreise sichern das Einkommen der Imkerfamilien und ermöglichen ihnen einen höheren Lebensstandard und ihren Kindern eine bessere Zukunft.

Imker mit Honigwaben, Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Rafael Solórzano, Mexiko

Außerdem leistet die GEPA “Cash against documents“. Das bedeutet, dass die Erzeugergemeinschaften bereits 40% des Warenwerts erhalten, sobald bei der GEPA die Dokumente zur Verschiffung eingehen. Der Honig ist also bereits bezahlt, bevor er in Deutschland angekommen ist. Da bereits 60% während der Honigernte als Vorauszahlung geleistet werden, haben die Honigpartner dann schon den Gesamtbetrag erhalten. Somit können die Imker bereits bei der Ablieferung ihres Honigs in der Kooperative einen Scheck mitnehmen.
Emissionen beim Transport lassen sich nicht vermeiden, aber kompensieren. Deshalb werden Projekte der Klimakollekte, dem CO₂-Kompensationsfonds christlicher Kirchen, unterstützt.

Bienenhaltung – ein Gewinn für alle
Bienenhaltung erfordert in Bezug auf Wasserverbrauch oder Materialeinsatz wenig Ressourcen. Bienenstöcke benötigen wenig Platz, sie können auch auf sonst nicht sinnvoll zu bewirtschaftendem Terrain stehen, z.B. an steilen, schwer zugänglichen Berghängen. Eigener Landbesitz ist keine Voraussetzung, somit bietet sie auch für Landlose eine Chance.

Bienenstöcke am Hang, Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Nova TV Guatemala

Bienen tragen durch ihre Bestäubungsleistung zur Biodiversität bei und steigern die Erträge der Kaffeesträucher sowie der Obst- und Gemüsepflanzen der Kleinbauernfamilien. Dies sorgt für höhere Einkommen. Zusatzeinkommen können durch die Anfertigung und den Verkauf von Bienenstöcken und Wachsplatten erzielt werden. Jungen Menschen eröffnet die Imkerei eine Lebensperspektive im eigenen Land und verhindert den Zwang zur Ab- bzw. Auswanderung, den Kaffeebauern bietet sie ein zweites Standbein.

Foto: GEPA – The Fair Trade Company / C. Schreer

Die Alternative zum ökologisch bedenklichen Torfabbau: Kokoblock! Er besteht aus reinen Kokosfasern aus Sri Lanka, einem Abfallprodukt bei der Herstellung von Kokosfasermatten, Seilen und Teppichen.

Der Kokoblock ist klein, handlich und leicht zu transportieren. Durch Hinzufügen von Wasser erhält er das sieben- bis achtfache seines Volumens. Ein Block ergibt ca. 9 Liter gebrauchsfertiges Pflanzensubstrat. Die Kokosfasern speichern wie winzige Schwämme Feuchtigkeit und Nährstoffe und sorgen für eine langanhaltende Wasserversorgung der Pflanzen. Die Wurzeln erhalten ausreichend Luft, und es gibt kein Verschlammen oder Verhärten der Erde. Der Kokoblock kann mit Gartenerde gemischt oder pur verwendet werden, dann müssen beispielsweise Hornspäne zugegeben werden.

Mit diesen filigranen Origami-Eiern wünschen wir euch allen Frohe und gesegnete Ostern!

Der Hersteller Seet Kamal in Rajasthan/Nordindien hat in mehrfacher Hinsicht Erstaunliches geleistet. Die neuen Betriebsgebäude sind modern ausgestattet und gut organisiert. Die Maßnahmen zur Gesundheits- und Sozialfürsorge für alle Mitarbeiter sind ebenso vorbildlich wie die Berücksichtigung ökologischer Aspekte. So wurde eine Aufbereitungsanlage für Brauchwasser gebaut.

Die Holzwerkstatt Victori Arts and Crafts wurde 2017 von einem philippinischen Ehepaar gegründet. Von Anfang an hat sich Maria Lourdes de la Cruz Endriga nach den Grundsätzen des Fairen Handels gerichtet. Die inzwischen 38 Beschäftigten bekommen eine sichere Arbeitsumgebung, umfangreiche Sozialleistungen wie bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Krankheits- und Rentenversicherung, und ein gutes Einkommen. Regelmäßige Besuche vor Ort durch die niederländische Fairtrade-Organisation Kinta stellen die Einhaltung der Fairtrade-Standards sicher.

Neben den niedlichen Holzhasen führen wir von Victori auch Holzschalen, Schüsseln und Brettchen. Alle Produkte werden hergestellt aus dem Holz des Acaciabaums, auch Regenbaum genannt (Samanea saman). Er wächst auf den Philippinen als Alleebaum, Schattenspender und Windschutz. Das Holz ist hell-dunkel gemustert, biegsam und dauerhaft. Regelmäßige Nachpflanzungen sichern den Bestand und sind ein Zusatzeinkommen für die Reisbauern.

Die Schüsseln und Schalen sind für Essigmarinade geeignet, aber nicht für heiße Speisen. Bitte von Hand abwaschen und trockenreiben. Bei Bedarf mit einigen Tropfen neutralem Salatöl pflegen.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt und der Entwicklungsbedarf ist enorm. Der beste Weg, zur positiven Entwicklung Nepals beizutragen, ist die Schaffung guter und nachhaltiger Arbeitsplätze, vor allem für Frauen.

Alle Oster-Filzprodukte sind handgefertigt von nepalesischen Frauen. Jedes Produkt ist ein Kunstwerk für sich.

Die Filzherstellung ist in Nepal eine alte Technik. Der Wolle wird warmes Seifenwasser hinzugefügt, danach wird sie gedrückt und gerieben, so werden die Fasern zu einem gefilzten Textilmaterial. Wenn ein Gegenstand in mehr als einer Farbe hergestellt werden soll, dann werden die entsprechenden Farben hinzugefügt und eingefilzt. Nach dem Trocknen kann der Artikel mit Stickereien verziert, Blumen oder Perlen befestigt werden – alles wird von Hand gefertigt.

Unsere Osterhasen demonstrieren! Wenigstens für die Ostersüßis wollen sie gerechte Löhne erreichen, so dass Kinder zur Schule gehen können statt zu arbeiten!
Denn eines der wichtigsten Anliegen des Fairen Handels ist es, Kinderarbeit zu verhindern bzw unnötig zu machen. Immer noch arbeiten viel zu viele Menschen zu Hungerlöhnen, um unsere Genussmittel wie Schokolade, Kaffee und Tee zu erzeugen. Weltweit arbeiten ca. 152 Millionen Kinder – jedes 10. Kind – , um einen Beitrag zum Überleben ihrer Familien zu leisten.

Eine Studie der University of Chicago zeigt die drastische Situation der Kinder im Kakao-Sektor in Westafrika. Dort gibt es ca. 1,5 Millionen Kinderarbeiter*innen, die Zahl ist sogar gestiegen. Diese Kinder verrichten gefährliche Arbeiten mit der Machete, tragen schwere Lasten und sind Pestiziden ausgesetzt. Die schwersten Formen der ausbeuterischen Kinderarbeit sind Sklaven- und Zwangsarbeit.

Lesen Sie bei unserem Hauptlieferanten für faire Lebensmittel, der GEPA, mehr darüber: Kinderarbeit

 

Im Eine-Welt-Laden präsentieren wir zur Zeit Länderkaffees, also Kaffees, deren Bohnen ausschließlich in einem Land gewachsen sind. Sie haben einen besonders ausdrucksstarken Charakter. Probieren Sie mal!

Das Besondere an den leckeren Nougattalern ist, dass sie in Handarbeit in Südafrika (Kwa Zulu/Natal) produziert und auch dort verarbeitet und abgepackt werden. So bleibt die gesamte Wertschöpfung im eigenen Land.

Mehr als 40 Mitarbeitende sind bei dem Familienbetrieb Wedgewood Nougat beschäftigt. Die meisten kommen aus einer südafrikanischen Gemeinde, die von Arbeitslosigkeit und hohen AIDS-Raten gekennzeichnet ist. Die Angestellten erhalten eine monatliche Gewinnbeteiligung. Sie können ihr Mitspracherecht nutzen und sich an anstehenden Entscheidungen beteiligen. Persönliche Entwicklung, individuelle Bedürfnisse, ein guter Ertrag sowie faire Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Arbeitsambiente stehen im Mittelpunkt der Unternehmensführung.

Wedgewood Nougat sieht seine soziale Verantwortung auf zwei Ebenen. Zunächst liegt der Fokus auf einer verbesserten Lebensperspektive für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem sollen die Kinder des Townships bessere Bildungschancen bekommen.

Unser Keplerkaffee im Fasnetsdesign kommt von Kleinbauern im Nordwesten Perus, die durchschnittlich drei Hektar Land besitzen. Etwa auf der Hälfte der Fläche bauen sie Bio-Kaffee an, auf der restlichen Fläche Kakao, Obst und Zuckerrohr, um nicht einseitig von den schwankenden Kaffee-Erlösen abhängig zu sein. Durch den Bio-Anbau konnte die Produktivität der Kaffeegärten erhöht und die Qualität des Kaffees verbessert werden. Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung. Dazu kommen die Fair-Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag.

 

Um speziell den Frauen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten und die Ernährung zu verbessern, wurden Gemüsegärten angelegt und die Kleintierzucht verstärkt. In fast jedem Dorf gibt es Frauen- und Mütterklubs, die sich für Bildungs- und Gesundheitsbelange im Dorf einsetzen. Ein Beispiel: Teodomira und Germán García leben im Dorf Maray. Die beiden sind Mitglieder der Kaffee-Kooperative geworden und bauen ihren Kaffee jetzt ökologisch an. Mit Unterstützung der Kooperative haben sie neue Kaffeesträucher herangezogen und viele Orangen-, Mango- und andere Obstbäume gepflanzt. 

Auch unsere anderen fair gesiegelten Kaffees kommen ausschließlich von Kleinbauern-Kooperativen, nicht von Plantagen!