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Mit diesen filigranen Origami-Eiern wünschen wir euch allen Frohe und gesegnete Ostern!

Der Hersteller Seet Kamal in Rajasthan/Nordindien hat in mehrfacher Hinsicht Erstaunliches geleistet. Die neuen Betriebsgebäude sind modern ausgestattet und gut organisiert. Die Maßnahmen zur Gesundheits- und Sozialfürsorge für alle Mitarbeiter sind ebenso vorbildlich wie die Berücksichtigung ökologischer Aspekte. So wurde eine Aufbereitungsanlage für Brauchwasser gebaut.

Die handbemalten Espressotassen mit dem Motiv „African Ladies“ bestechen durch eindrucksvolle Farben und individuelles Design. Es handelt sich um Handwerk pur: die Rohformen werden einzeln von Hand gegossen und nach der Trocknung abgeschmirgelt. Der Henkel wird eigens geformt und angebracht. Nach dem ersten Brennvorgang mit einer maximalen Brenntemperatur von 1000 Grad Celsius werden die Stücke von geschickten Maler/innen prächtig bemalt.

Der überwiegende Anteil der Beschäftigten bei der Firma Kapula sind Coloured, neben Xhosa und Weißen. Feste Arbeitsverträge, soziale Sicherheit, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub und eine Unfallversicherung geben ein sicheres Arbeitsumfeld. Es gibt betriebliche Vereinbarungen mit örtlichen Arztpraxen für die medizinische Versorgung der Mitarbeiterfamilien. Die Kosten übernimmt zunächst Kapula und rechnet sie in kleinen Raten gegen das Monatseinkommen auf. Die Versorgung in den öffentlichen Kliniken ist kostenlos.


Außergewöhnlich ist der hohe Frauenanteil nicht nur in der Produktion, sondern auch im Management. Motivation und zunehmende Qualifikation zahlen sich aus. Fast die Hälfte der Belegschaft besitzt heute ein eigenes Haus, wenn auch oft bescheiden.
Das deutsche Fairtrade-Unternehmen Contigo unterhält enge Beziehungen zu Kapula.

Die Windlichter bestehen aus pulverbeschichteten Eisen- und Stahlblechen. Hergestellt werden sie in der kleinen Werkstatt Sadaan Handicraft in Moradabad im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

Sadaan Handicraft beschäftigt 16 Mitarbeiter, davon 11 in der Produktion. Kinderarbeit ist ausgeschlossen. Das Einkommen liegt deutlich über dem Mindestlohn in der Region. Es gibt gute Arbeitsbedingungen, geregelte Arbeitszeiten mit einem 8-Stundentag, bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und gute Sicherheitsstandards. Unser Fairhandels-Lieferant Contigo konnte sich 2018 bei einem persönlichen Besuch in allen Einzelheiten informieren. (Fotos: (C) Contigo Fairtrade)

Hobo Bags sind nach den amerikanischen Wanderarbeitern, den „Hobos“, benannt. Eines ihrer deutlichsten Kennzeichen war ihre Tasche, der Hobo-Bag, eine Beuteltasche, in die alles passen musste, was sie besaßen. Bob Dylan sang „I am a Lonesome Hobo“. Jack Kerouac widmete den Hobos ein Essay. Die Hobos grenzten sich streng von Obdachlosen oder Vagabunden ab, obgleich sie im Erscheinungsbild vieles gemeinsam hatten, denn sie begriffen sich als Arbeiter.
Die große anpassungsfähige Beuteltasche ist inzwischen fester Bestandteil des Taschensortiments unseres fairen Lieferanten CONTIGO.

Die Hobo Bags aus Woll-Mischgewebe mit reicher Inneneinteilung werden in Vietnam hergestellt. Die Werkstatt Craft Beauty am Rande der Hauptstadt Hanoi stellt Taschen und Accessoires aus Textil her. Viele der überwiegend weiblichen Angestellten kommen aus den nördlichen Provinzen, wo die landwirtschaftlichen Erträge für den Lebensunterhalt nicht mehr ausreichen. Craft Beauty bildet sie zu geschickten Schneiderinnen aus. Für die Frauen bedeutet Arbeit nicht nur Einkommen, sondern auch eine Stärkung ihres Selbstvertrauens. Craft Beauty ist stolz darauf, dass viele Führungspositionen heute mit ehemals unqualifizierten Kräften besetzt sind.