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Zum Jahresende danken wir euch und Ihnen sehr herzlich für eure Treue im vergangenen Jahr und blicken mit Hoffnung und Zuversicht ins Jahr 2022!

Wir grüßen euch alle mit diesen aus Papier handgefertigten Engeln. Sie kommen von der kleinen Papeterie-Firma Seet Kamal im indischen Bundesstaat Rajasthan. Seet Kamal bietet saubere, sichere und überdurchschnittlich gut bezahlte Arbeitsplätze; dies hat unser Fairtrade-Lieferant Contigo bei mehreren Besuchen vor Ort einsehen können.

Seet Kamal zahlt in die staatliche Krankenversicherung und die Rentenversicherung ein. Alle Beschäftigten haben bezahlte Urlaubs- und Feiertage und sind unfallversichert. Da viele Mitarbeiter/innen mit dem Moped oder Motorrad zur Arbeit kommen, beteiligt sich Seet Kamal finanziell bei der Anschaffung hochwertiger Motorradhelme.  Die moderne Aufbereitungsanlage für Brauchwasser zeugt von hohem ökologischem Bewusstsein.

Von den Engeln haben wir noch eine kleine Auswahl. Die Weihnachtsleckereien dagegen sind fast ausverkauft. Nur die – dank Vollrohrzucker – besonders knusprigen Spekulatius und die aromatischen Mangostäbchen sind noch vorrätig. Ideal für ein hübsches kleines Geschenk!

 

 

Kein Kinderspiel, sondern bitterer Arbeitsalltag: Aktuell schuften laut einer Studie der Universität Chicago 1,5 Millionen Kinder in Westafrika im Kakao-Anbau unter unmenschlichen Bedingungen, oft werden sie versklavt. Das Magazin „Der Spiegel“ betonte Ende 2020: „An keinem anderen Rohstoff klebt der Kolonialismus noch so sehr wie am Kakao“ und berichtet ebenfalls über Sklavenhandel und Kinderarbeit.

Aber es geht auch anders: Das Fairhandelshaus GEPA zahlt im Schnitt 56 Prozent über dem Kakao-Weltmarktpreis! Außerdem kauft sie die Kakaobohnen und -butter direkt bei Kleinbauerngenossenschaften in Westafrika und Lateinamerika und lässt sie in mittelständischen Betrieben verarbeiten. Die transparente Lieferkette ist wichtig.  So verdienen die Kakaobäuer*innen deutlich mehr. Mit dem Kakao-Plus-Preis setzt die GEPA ein wichtiges Zeichen zur Vermeidung ausbeuterischer Kinderarbeit. Denn: Nur wenn die Eltern genug verdienen, können die Kinder zur Schule gehen.

 

Die niedlichen Dekoanhänger kommen aus Nepal. Die kleine Firma Shirbandi betreibt zwei Werkstätten in der Nähe von Kathmandu.

Sie wurden in den zurückliegenden Jahren mehrfach vom Fairtrade-Importeur Contigo aus Göttingen besucht und überprüft. Monika Herbst von Contigo berichtet: „In beiden Werkstätten ist eine sehr familiäre und fröhliche Atmosphäre spürbar. Die Frauen lachen und scherzen und sind gut aufeinander eingespielt. Wenn die Tage anstrengend sind, erzählt Frau Shresta (die Firmenchefin), wird hier zwischendurch gesungen und getanzt. Wir erleben bei unseren Besuchen immer eine warmherzige und besondere Gastlichkeit, von der wir lernen können.“­­­

Auch bei uns in Deutschland und in unserem Laden sind die Tage anstrengend… Zur Zeit müssen Sie zum Besuch bei uns einen 3G-Nachweis haben. Wir sind froh, dass wir unter diesen Bedingungen unseren Laden noch geöffnet halten können. Viele kleine Produzenten in aller Welt sind vom Verkauf ihrer Produkte im Fairen Handel abhängig. Wir freuen uns auf viele nette Begegnungen in der Vorweihnachtszeit!