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Unsere Osterhasen demonstrieren! Wenigstens für die Ostersüßis wollen sie gerechte Löhne erreichen, so dass Kinder zur Schule gehen können statt zu arbeiten!
Denn eines der wichtigsten Anliegen des Fairen Handels ist es, Kinderarbeit zu verhindern bzw unnötig zu machen. Immer noch arbeiten viel zu viele Menschen zu Hungerlöhnen, um unsere Genussmittel wie Schokolade, Kaffee und Tee zu erzeugen. Weltweit arbeiten ca. 152 Millionen Kinder – jedes 10. Kind – , um einen Beitrag zum Überleben ihrer Familien zu leisten.

Eine Studie der University of Chicago zeigt die drastische Situation der Kinder im Kakao-Sektor in Westafrika. Dort gibt es ca. 1,5 Millionen Kinderarbeiter*innen, die Zahl ist sogar gestiegen. Diese Kinder verrichten gefährliche Arbeiten mit der Machete, tragen schwere Lasten und sind Pestiziden ausgesetzt. Die schwersten Formen der ausbeuterischen Kinderarbeit sind Sklaven- und Zwangsarbeit.

Lesen Sie bei unserem Hauptlieferanten für faire Lebensmittel, der GEPA, mehr darüber: Kinderarbeit

 

Kein Kinderspiel, sondern bitterer Arbeitsalltag: Aktuell schuften laut einer Studie der Universität Chicago 1,5 Millionen Kinder in Westafrika im Kakao-Anbau unter unmenschlichen Bedingungen, oft werden sie versklavt. Das Magazin „Der Spiegel“ betonte Ende 2020: „An keinem anderen Rohstoff klebt der Kolonialismus noch so sehr wie am Kakao“ und berichtet ebenfalls über Sklavenhandel und Kinderarbeit.

Aber es geht auch anders: Das Fairhandelshaus GEPA zahlt im Schnitt 56 Prozent über dem Kakao-Weltmarktpreis! Außerdem kauft sie die Kakaobohnen und -butter direkt bei Kleinbauerngenossenschaften in Westafrika und Lateinamerika und lässt sie in mittelständischen Betrieben verarbeiten. Die transparente Lieferkette ist wichtig.  So verdienen die Kakaobäuer*innen deutlich mehr. Mit dem Kakao-Plus-Preis setzt die GEPA ein wichtiges Zeichen zur Vermeidung ausbeuterischer Kinderarbeit. Denn: Nur wenn die Eltern genug verdienen, können die Kinder zur Schule gehen.

Das Motiv des diesjährigen GEPA-Adventskalenders wurde vom britischen Künstler Richard Partis gezeichnet. Das Bild zeigt eine Gruppe von Kindern, die ein Krippenspiel aufführen. Das gleiche Motiv findet sich auch auf der Weihnachtsedition der Bio-Vollmilchschokolade und der mit Zimt und anderen Gewürzen angereicherten Bio-Weihnachtsschokolade im handlichen 40 Gramm-Format.
Hinter den 24 Türchen verbirgt sich leckere bio-faire Vollmilchschokolade in unterschiedlichen Figürchen. Nicht nur Kakao und Zucker stammen aus Fairem Handel und Bio-Anbau, sondern auch die Alpenmilch aus Deutschland – rundum fair in Süd und Nord!

Auch für Erwachsene gibt‘s im Fairen Handel wieder Adventskalender, entweder gefüllt mit Schokoladen-Pralinen aus Ecuador, oder mit Fruchtkonfekt aus fairen Datteln aus Ägypten, Gewürzen und Nüssen – eine ganz besondere Leckerei!  Das Design dieser Erwachsenen-Adventskalender haben Kunsthandwerker*innen der indischen Fair Trade-Organisation Silence gestaltet. Manche sind sogar im kommenden Jahr wieder befüllbar. Eine faire Zusammenarbeit zwischen Ost und West!