Verschenken Sie mal ein leckeres Lebensmittel-Set aus Fairem Handel! Wir beraten Sie gerne bei der Zusammenstellung oder übernehmen das Richten entsprechend Ihren Wünschen auch gänzlich für Sie.


In diesem Beispiel kommen das Olivenöl und der Pesto aus Palästina, die Roten Linsen aus dem Libanon, der Koriander aus Ägypten… Immer geht es darum, benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu fördern, den kleinen Landwirten ein faires Einkommen zu ermöglichen, einen naturnahen Anbau zu unterstützen und so auch die Landflucht zu verhindern. Zusammen ergeben sie geschmackvolle Geschenkideen!

 

Plastik flutet sprichwörtlich unsere Meere und bedroht sensible Ökosysteme. Die Produkte von MESH können Ihnen dabei helfen, kleine Schritte in eine plastikfreiere Zukunft zu gehen.


MESH (Maximising Employment to Serve the Handicapped) ist eine Fair Trade Organisation aus Indien, die Menschen mit Behinderung und Leprakranke durch sinnvolle Beschäftigung in die Gemeinschaft integriert.  Langfristiges Ziel ist es, den Kleinproduzierenden ein selbstständiges Leben zu ermöglichen, indem ihnen  MESH z.B. eine sichere Anstellung, Aus- oder Weiterbildung und medizinischer Versorgung bietet.
Dabei arbeitet MESH mit 36 Produzentengruppen, beispielsweise mit Rehabilitierungszentren, Selbsthilfegruppen oder eigenständigen Lepragemeinschaften aus 11 indischen Bundesstaaten zusammen. So werden die Produzierenden in ihren kunsthandwerklichen Fähigkeiten geschult und moderne Designs für die Herstellung neuer Produkte zur Verfügung gestellt.
Als Mitglied der World Fair Trade Organisation (WFTO) und des Fair Trade Forum Indiens arbeitet MESH tagtäglich daran, den Fairen Handel in Indien weiterzuentwickeln.

Vor kurzem bekamen wir den Jahresbericht der Kleinbauern-Kooperative Norandino für das Jahr 2020 zugeschickt. Von Norandino im Andenhochland im Norden Perus stammen ganz überwiegend die Kaffeebohnen für unseren Kepler-Kaffee. Außer Kaffee vermarktet Norandino auch Kakao und Rohrohrzucker aus der Produktion der Bauernfamilien. So sind sie nicht ausschließlich auf die Erträge aus der Kaffeeproduktion angewiesen. Der weitaus überwiegende Teil der Produktion ist inzwischen fair gesiegelt und biologisch zertifiziert. Dies ist ein großer Erfolg, denn so steigen die Erlöse für die Bäuerinnen und Bauern beträchtlich.

Insgesamt sind die vermarkteten Mengen jedes Jahr stetig gewachsen. Im Jahr 2020 gab es allerdings einen Rückschlag bei der Kaffeeernte. Ein Teil der Kaffeesträucher ist von einem Schädling befallen, dem Kaffeerost. Dessen Verbreitung wird durch den Klimawandel begünstigt. Auch in Peru wird es immer trockener und heißer. In dieser Situation brauchen die Kaffeebauern in den verstreut liegenden Dörfern ganz besonders die Beratung durch die Kooperative. In besonderen Workshops zum Klimawandel lernen sie, wie sie mit biologischen Mitteln gegen die Schädlinge vorgehen können. Zusätzlich leisten sie durch Aufforstungen mit Waldbäumen ihren eigenen Beitrag gegen den Klimawandel.

Auch von der Corona-Pandemie sind die Menschen schwer getroffen. Die seit langem unterfinanzierte medizinische Infrastruktur in Peru war im vergangenen Jahr völlig überlastet. Sauerstoff beispielsweise musste privat teuer bezahlt werden, was sich viele nicht leisten konnten. Eine soziale Absicherung für Menschen, die aufgrund der Pandemie, beispielsweise durch die Ausgangsbeschränkungen, arbeitslos geworden oder in Not geraten sind, gibt es nicht. Pidecafé trauert besonders um den Geschäftsführer der NGO „Sobrevivir“, Julio Silupu Garcia, der im Sommer an Covid-19 verstarb. „Sobrevivir“ arbeitet bei Gesundheits- und Bildungsprojekten eng mit Pidecafé zusammen.

Einen sehr informativen Einblick in die Situation der peruanischen Kaffeebauern in „unserem“ Kaffeeprojekt gibt das Misereor-Magazin „frings“, das zur Zeit im Laden ausliegt und zum Mitnehmen für Sie bereit liegt.

Online weiterlesen können Sie auch unter www.pidecafe.de

Im Norden Thailands in der Stadt Lampang beschäftigt der Keramikbetrieb Sang Arun mehr als 150 Angestellte.

Neben den Familienangehörigen arbeiten hauptsächlich Frauen im Unternehmen. Die Angestellten kommen aus der Gegend um die Stadt Lampang. Ziel des seit 1976 bestehenden Betriebs ist es, die Landflucht zu verhindern. Viele Menschen zieht es in der Hoffnung auf einen höheren Verdienst und bessere Lebensbedingungen in die größeren Städte. Die meisten von ihnen werden enttäuscht. Sang Arun hat es geschafft, den Menschen in ihrer Heimat feste Arbeitsverträge und einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.

Becher Blumenwiese

Die Kaffeebecher und Espressotassen aus Thailand führen wir in verschiedenen leuchtenden oder zarten Farben. Sie zaubern gute Laune in die Kaffeepause!

Neben dem Angebot einer Tagesbetreuung für die Kinder erhalten die Angestellten im Jahr zwei kostenlose Gesundheitschecks, und sie können an Aufklärungsseminaren teilnehmen. Weiterhin vergibt Sang Arun im Rahmen der Begabtenförderung Stipendien für die Kinder derjenigen Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten können.

(Informationen von unserem Fairhandels-Lieferanten El Puente)

Der traditionsreiche Betrieb Dhanabadee in Lampang im Norden Thailands stellt in 2. Generation hochwertige Keramikarbeiten aus feiner Kaolinerde her. Moderne Gasbrennöfen mit Brenntemperaturen bis 1200 Grad Celsius lösten inzwischen die traditionellen holzbefeuerten Öfen ab.

Viele Schritte der traditionellen Handarbeit blieben jedoch erhalten, vom Anfertigen der Rohkeramik in Gips-Gussformen bis zum Aufbringen von dekorativen Strukturen mit einfachen Mitteln: in den feuchten Ton werden mit Kämmen, Holzstäbchen oder feinen Drahtpinseln die Muster eingraviert, Rillen, Linien oder Netzmuster.

Bei Dhanabadee arbeiten heute 97 Frauen und 38 Männer. Der Betrieb bietet gute Arbeitsbedingungen, tarifgerechte Löhne, gesetzlich geregelte Sozialleistungen und kostenlose Gesundheitschecks. Er unterstützt außerdem eine Blindenschule und vergibt Stipendien an bedürftige junge Menschen. Durch Spendenaktionen setzt er sich für das Thai Elephant Conservation Center in Lampang ein.

(Informationen von CONTIGO Fairtrade)

Mund-Nasen-Bedeckungen der Global Mamas aus Ghana bieten wir in unserem Laden an. Gabi Ludwig von der kleinen Fairhandels-Firma handtrade berichtet, was wir auch von vielen anderen Fairtrade-Lieferanten gehört haben:

Durch die enge und intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern AMAUTA, Global Mamas und SURITEX haben wir sehr viel darüber erfahren und teilweise auch mit erlitten, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Länder im globalen Süden hat. Wir bewundern unsere Partner, mit welcher Kreativität sie dies meistern, wie sie Optimismus und Zuversicht aufbringen und weitermachen. Das macht uns sehr demütig und dankbar, in einem wohlhabenden, sozialen und demokratischen Land zu leben! Dankbar sind wir aber vor allem auch für die außerordentlich große Solidarität und Wertschätzung, die wir von Ihnen, unseren Kunden, erfahren haben. Dieses Jahr hat uns wirklich erleben lassen, was dies bedeutet, hat uns getragen, motiviert und uns den Mut gegeben, diese Solidarität in Form von Aufträgen an unsere Partner weiterzugeben. So war es uns und besonders den Partnern in Bolivien, Ghana und Peru möglich, dieses Jahr bislang einigermaßen gut zu überstehen. DANKE für diese praktizierte Solidarität – es tut gut, sie zu erleben!

Diesen Dank geben wir gerne an Sie und euch weiter!

Wir beraten Sie gerne zu passenden Accessoires!­
Die meisten unserer Ledertaschen kommen von der Produzentenvereinigung Artisan Well in Kolkata, Indien. Artisan Well zeichnet sich durch seinen hohen Einsatz und vorbildliche Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter/innen aus. Die Festangestellten erhalten – je nach Kompetenz und Leistung – überdurchschnittliche Festlöhne, 29 Tage bezahlte Feiertage/Urlaub und sind kranken- und rentenversichert. Zu hohen Feiertagen (bei Muslimen: Ende des Ramadan, bei Hindus: Durga Puja) werden freiwillig Boni ausgezahlt.

Die Mitarbeiter/innen in der Taschenproduktion erhalten vereinbarte Stücklöhne. Daher variiert das monatliche Einkommen je nach Auftragslage und Anwesenheitszeiten der Mitarbeiter/innen. Artisan Well zahlt auch für diese Mitarbeiter/innen Beiträge in die beiden oben genannten Versicherungen ein. Hervorzuheben ist, dass bei geringer Auftragslage ein Grundeinkommen gezahlt wird, das gegen spätere Arbeitsleistung angerechnet wird.
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­Im Gegensatz zu konventionellen Betrieben der Stadt sind die Frauen in der Qualitätskontrolle bei Artisan Well fest angestellt. Sie erhalten feste Löhne und sind sozial abgesichert. In anderen indischen Unternehmen erhalten Arbeiter/innen in diesem Arbeitsfeld geringe Tageslöhne und keine Sozialleistungen.

Artisan Well zahlt für seine Mitarbeiter/innen freiwillig in eine Lebensversicherung ein. Nach 15 Beitragsjahren kann die angesparte Summe als Gesamtbetrag ausgezahlt werden.

Da Kredite in Indien teuer sind, bietet Artisan Well seinen Mitarbeitern in (familiären) Notfällen zinslose Darlehen und Vorschusszahlungen an. Der Rückzahlplan wird individuell abgestimmt.


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Die Produzentenvereinigung Artisan Well ist anerkanntes Mitglied der WFTO (World Fair Trade Organization) und des Fair Trade Forum India.