Unter dem Motto FAIR STEHT DIR #fairhandeln für Menschenrechte weltweit beschäftigt sich die Faire Woche 2022 mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften in der Textil-Lieferkette.

Unsere Socken für Damen, Herren und Kinder sind ein Beispiel dafür, wie es sein sollte: Unter guten Arbeitsbedingungen werden sie aus schnell nachwachsenden und recycelten Materialien (überwiegend aus Bambus-Viskose und recyceltem Polyester) hergestellt. Und ein Hingucker sind sie außerdem!

Das gleiche gilt für unsere Geschirrtücher: Mit dem Kauf der Geschirrtücher von Fair Gift werden Kunsthandwerker*innen in Südindien gestärkt. Fortbildungen, gerechtere Preise und ein sicherer Arbeitsplatz fördern ihre Selbständigkeit und ermöglichen ein besseres Leben.

Darum: Fair einkaufen – damit es allen gut geht, den Hersteller*innen, der Umwelt und uns, den Verbraucher*innen!

Alle Schulanfänger – und auch die Geschwister – freuen sich über etwas Leckeres, um den Schulbeginn zu versüßen! Bei Leckereien aus dem Fairen Handel können Sie sicher sein, dass es dabei auch für die Produzenten im Globalen Süden fair zugeht. Es gibt keine Kinderarbeit, und die Eltern verdienen genug, dass sie ihren Kindern eine gute Schulausbildung ermöglichen können. Das wünschen sich Eltern auf der ganzen Welt!

Durch den Verkauf unserer Fruchtgummis wird zusätzlich das Kinderschutzprojekt PREDA auf den Philippinen gefördert.

In die Schultüte gehören aber neben Süßigkeiten auch praktische Kleinigkeiten für den neuen Lebensabschnitt. Im Laden haben wir verschiedene hübsche und nützliche Dinge für Schulkinder zusammengestellt, beispielsweise diese Täschlein aus Wollfilz.

Farbenfroh und mit fröhlichen Motiven – ein toller erster Geldbeutel!

Sie werden von Kunsthandwerkern in Nepal hergestellt. Für die an Lepra erkrankten Handwerker, die häufig sozial benachteiligt sind, ist die Arbeit mehr als eine Einkommensquelle. Zusätzlich zu einem fairen Gehalt erhalten sie kostenlose medizinische Versorgung, Kinderbetreuung und Schulstipendien.

So kann Schule für alle wahr werden!

Fruchtriegel muss man dabei haben: beim Wandern, beim Ausflug, beim Radfahren und im Freibad! Sie passen in jede Tasche und jeden Rucksack, helfen gegen den kleinen Hunger unterwegs und schmecken einfach klasse:
Unsere Bio-Fruchtriegel Emma, Lotte und Oskar und unsere Bio-Nussriegel Hanna und Paule sind nicht nur bio, sondern auch vegan und frei von Industriezucker.

Foto: www.WeltPartner.de

Die fairen Zutaten stammen unter anderem aus der Türkei, aus Tunesien und Burkina Faso von den Handelspartnern unseres Fairhandels-Lieferanten WeltPartner. Sie werden von ausgesuchten Kleinbauern produziert, die die strenge Naturland Fair-Zertifizierung durchlaufen haben. Von den intensiven Schulungen zum Thema Bio-Anbau und fairem Handel profitieren aber nicht nur die Bauern selbst, sondern auch die Festangestellten, zum Großteil Frauen, die in den Verarbeitungsanlagen arbeiten.

Die Bambusfächer werden in einer kleinen Werkstatt auf der Insel Java in Indonesien hergestellt. Dort arbeiten 24 Frauen beim Nähen und Kleben der Baumwollstoffe und zwei Männer, die den Bambus in Form schneiden. Das Einkommen aus der Fächerproduktion bildet den Hauptverdienst der Handwerker/innen, ihr Verdienst ist damit höher als bei anderen Tätigkeiten in der Region. So wird das traditionelle Handwerk gefördert, und es werden lokale Arbeitsplätze geschaffen.

Und wir in Weil der Stadt freuen uns über echte Bambusfächer, die ein bisschen südliche Anmutungen in unseren Sommer bringen!

Die Fairhandels-Vertriebsorganisation Arum Dalu für indonesische Handwerksprodukte aus Bali, Java und Borneo ist die Schnittstelle zwischen den dörflichen Handwerkern und dem Markt in Übersee. Sie kümmert sich um den Einkauf der Baumwollstoffe, leistet Vorfinanzierung und Vorauszahlungen, berät die Handwerkergruppen bei der Produktentwicklung, der Qualitätssicherung und Preiskalkulation und hilft bei der Umsetzung der Fairhandels-Standards.

Insgesamt arbeitet Arum Dali mit 12 Handwerkergruppen zusammen, die je nach Auftragslage ca. 270 Menschen beschäftigen.

Aus den Blattfasern der Raphia-Palme weben und nähen die Handwerkerinnen in Madagaskar diese farbenfrohen Körbe. Sie sind leicht und trotzdem langlebig und stabil – die Ledereinfassungen schützen die Kanten zusätzlich vor schnellem Verschleiß.

Seit über fünfzehn Jahren engagiert sich Bakoly Ramanitra für den Fairen Handel in Madagaskar. In ihrer Werkstatt Liana Creation in Antananarivo entwirft sie das Design ihrer Produkte.

Die verwendeten Palmblätter werden von den Bäuerinnen und Bauern auf den Dörfern im Umland von Antananarivo im Fluß gewaschen, anschließend gefärbt und getrocknet. Auf manuellen Webstühlen entstehen dann große Matten, die zum Vernähen in die Stadt gebracht werden.

Die Festangestellten von Liana Creation, momentan 30 Frauen und 12 Männer, bekommen einen Lohn, der deutlich über dem landesweiten Mindestlohn liegt und eine Gesundheits- und Rentenversicherung abdeckt. Besondere Unterstützung bekommen Angestellte mit Kindern, damit sie sich den Schulbesuch leisten können. Liana Creation übernimmt einen Teil der Anmeldegebühren und gibt einen Zuschuss zum Schulgeld. Jedes Kind erhält bei Schulantritt eine Tasche mit Schulmaterial und der Schuluniform.

Lemonaid-Getränke sind ausschließlich aus biologischen Rohwaren hergestellt. Genauer: aus verschiedenen Säften – beispielsweise Limettensaft, Maracujasaft, Mangosaft – Rohrzucker und Wasser. Ohne Aromen, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Es werden keinerlei tierische Produkte zum Filtern der Getränke verwendet.

Lemonaid enthält, je nach Sorte, 5% bis 7% Bio-Rohrzucker pro Flasche. Im Vergleich zu anderen Erfrischungsgetränken ist das auffallend wenig. Schließlich soll der pure Geschmack der Direktsäfte erhalten bleiben.

Die Zutaten kommen von Kleinbauern aus aller Welt. Einige der Kooperativen tragen das offizielle FLO-Fairtrade-Siegel, andere das von Fair-For-Life, manche befinden sich noch im Zertifizierungsprozess. Bei allen wird nicht nur ökologisch, sondern auch sozial nachhaltig gewirtschaftet. Die Bauern bekommen faire Preise für Produkte, können langfristig planen – und so gut von der Landwirtschaft leben.

Sind sie nicht hübsch, die lebhaft gemaserten Holzschalen? Sie werden auf den Philippinen aus dem Holz des tropischen Acaciabaumes (Samanea saman) gefertigt. Er wird auch Regenbaum genannt und wächst als Baum mit weit ausladender Krone. Einzeln stehend erreicht er eine Wuchshöhe bis 24 Metern und einen Kronendurchmesser von 30 Metern. Nachts scheint es unter seiner Krone leicht zu regnen, und unter dem Baum bleibt das Gras in der Trockenzeit deutlich länger grün.

Der Regenbaum dient als Schattenbaum in Parks und an Straßen und wird auch als Schattenspender in Kaffee- und Kakaopflanzungen eingesetzt. Regelmäßige Nachpflanzungen sichern den Bestand und sind ein Zusatzeinkommen für die Bauernfamilien.

Die kleine Firma Victori Arts and Crafts auf den Philippinen wurde vor einigen Jahren von einer Frau gegründet. Heute hat sie 38 Beschäftigte, die nach den Grundsätzen des Fairen Handels angestellt sind.

Die Länder des Südens, vor allem aus Mittel- und Südamerika, bringen neue, interessante Aromen auf den Frühstückstisch und bereichern die heimische Honigvielfalt. Sie erfüllen selbstverständlich auch alle Kriterien der Deutschen Honigverordnung.

Wilde Hortensie mit Honigbiene, Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Nova TV Guatemala

Bio, fair, klimaneutral – was heißt das?
„Schritt für Schritt sind wir über die letzten Jahre mit unseren Handelspartnern den Weg der Bio-Umstellung gegangen und können daher jetzt ein ganzes Sortiment als „bio“ präsentieren“, so Annika Schlesinger, GEPA-Einkaufsmanagerin für Honig.
Die GEPA hat über ihren Handelspartnerfonds die Zertifizierungskosten sowie die Kosten für Beratungen und Schulungen übernommen. Eine Extraprämie während der Umstellungsphase fing die für die Imker höheren Kosten auf. Abnahmegarantien und faire garantierte Mindestpreise sichern das Einkommen der Imkerfamilien und ermöglichen ihnen einen höheren Lebensstandard und ihren Kindern eine bessere Zukunft.

Imker mit Honigwaben, Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Rafael Solórzano, Mexiko

Außerdem leistet die GEPA “Cash against documents“. Das bedeutet, dass die Erzeugergemeinschaften bereits 40% des Warenwerts erhalten, sobald bei der GEPA die Dokumente zur Verschiffung eingehen. Der Honig ist also bereits bezahlt, bevor er in Deutschland angekommen ist. Da bereits 60% während der Honigernte als Vorauszahlung geleistet werden, haben die Honigpartner dann schon den Gesamtbetrag erhalten. Somit können die Imker bereits bei der Ablieferung ihres Honigs in der Kooperative einen Scheck mitnehmen.
Emissionen beim Transport lassen sich nicht vermeiden, aber kompensieren. Deshalb werden Projekte der Klimakollekte, dem CO₂-Kompensationsfonds christlicher Kirchen, unterstützt.

Bienenhaltung – ein Gewinn für alle
Bienenhaltung erfordert in Bezug auf Wasserverbrauch oder Materialeinsatz wenig Ressourcen. Bienenstöcke benötigen wenig Platz, sie können auch auf sonst nicht sinnvoll zu bewirtschaftendem Terrain stehen, z.B. an steilen, schwer zugänglichen Berghängen. Eigener Landbesitz ist keine Voraussetzung, somit bietet sie auch für Landlose eine Chance.

Bienenstöcke am Hang, Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Nova TV Guatemala

Bienen tragen durch ihre Bestäubungsleistung zur Biodiversität bei und steigern die Erträge der Kaffeesträucher sowie der Obst- und Gemüsepflanzen der Kleinbauernfamilien. Dies sorgt für höhere Einkommen. Zusatzeinkommen können durch die Anfertigung und den Verkauf von Bienenstöcken und Wachsplatten erzielt werden. Jungen Menschen eröffnet die Imkerei eine Lebensperspektive im eigenen Land und verhindert den Zwang zur Ab- bzw. Auswanderung, den Kaffeebauern bietet sie ein zweites Standbein.

Foto: GEPA – The Fair Trade Company / C. Schreer

Die Alternative zum ökologisch bedenklichen Torfabbau: Kokoblock! Er besteht aus reinen Kokosfasern aus Sri Lanka, einem Abfallprodukt bei der Herstellung von Kokosfasermatten, Seilen und Teppichen.

Der Kokoblock ist klein, handlich und leicht zu transportieren. Durch Hinzufügen von Wasser erhält er das sieben- bis achtfache seines Volumens. Ein Block ergibt ca. 9 Liter gebrauchsfertiges Pflanzensubstrat. Die Kokosfasern speichern wie winzige Schwämme Feuchtigkeit und Nährstoffe und sorgen für eine langanhaltende Wasserversorgung der Pflanzen. Die Wurzeln erhalten ausreichend Luft, und es gibt kein Verschlammen oder Verhärten der Erde. Der Kokoblock kann mit Gartenerde gemischt oder pur verwendet werden, dann müssen beispielsweise Hornspäne zugegeben werden.

Mit diesen filigranen Origami-Eiern wünschen wir euch allen Frohe und gesegnete Ostern!

Der Hersteller Seet Kamal in Rajasthan/Nordindien hat in mehrfacher Hinsicht Erstaunliches geleistet. Die neuen Betriebsgebäude sind modern ausgestattet und gut organisiert. Die Maßnahmen zur Gesundheits- und Sozialfürsorge für alle Mitarbeiter sind ebenso vorbildlich wie die Berücksichtigung ökologischer Aspekte. So wurde eine Aufbereitungsanlage für Brauchwasser gebaut.