Die Bambusfächer werden in einer kleinen Werkstatt auf der Insel Java in Indonesien hergestellt. Dort arbeiten 24 Frauen beim Nähen und Kleben der Baumwollstoffe und zwei Männer, die den Bambus in Form schneiden. Das Einkommen aus der Fächerproduktion bildet den Hauptverdienst der Handwerker/innen, ihr Verdienst ist damit höher als bei anderen Tätigkeiten in der Region. So wird das traditionelle Handwerk gefördert, und es werden lokale Arbeitsplätze geschaffen.

Und wir in Weil der Stadt freuen uns über echte Bambusfächer, die ein bisschen südliche Anmutungen in unseren Sommer bringen!

Die Fairhandels-Vertriebsorganisation Arum Dalu für indonesische Handwerksprodukte aus Bali, Java und Borneo ist die Schnittstelle zwischen den dörflichen Handwerkern und dem Markt in Übersee. Sie kümmert sich um den Einkauf der Baumwollstoffe, leistet Vorfinanzierung und Vorauszahlungen, berät die Handwerkergruppen bei der Produktentwicklung, der Qualitätssicherung und Preiskalkulation und hilft bei der Umsetzung der Fairhandels-Standards.

Insgesamt arbeitet Arum Dali mit 12 Handwerkergruppen zusammen, die je nach Auftragslage ca. 270 Menschen beschäftigen.

Aus den Blattfasern der Raphia-Palme weben und nähen die Handwerkerinnen in Madagaskar diese farbenfrohen Körbe. Sie sind leicht und trotzdem langlebig und stabil – die Ledereinfassungen schützen die Kanten zusätzlich vor schnellem Verschleiß.

Seit über fünfzehn Jahren engagiert sich Bakoly Ramanitra für den Fairen Handel in Madagaskar. In ihrer Werkstatt Liana Creation in Antananarivo entwirft sie das Design ihrer Produkte.

Die verwendeten Palmblätter werden von den Bäuerinnen und Bauern auf den Dörfern im Umland von Antananarivo im Fluß gewaschen, anschließend gefärbt und getrocknet. Auf manuellen Webstühlen entstehen dann große Matten, die zum Vernähen in die Stadt gebracht werden.

Die Festangestellten von Liana Creation, momentan 30 Frauen und 12 Männer, bekommen einen Lohn, der deutlich über dem landesweiten Mindestlohn liegt und eine Gesundheits- und Rentenversicherung abdeckt. Besondere Unterstützung bekommen Angestellte mit Kindern, damit sie sich den Schulbesuch leisten können. Liana Creation übernimmt einen Teil der Anmeldegebühren und gibt einen Zuschuss zum Schulgeld. Jedes Kind erhält bei Schulantritt eine Tasche mit Schulmaterial und der Schuluniform.

Lemonaid-Getränke sind ausschließlich aus biologischen Rohwaren hergestellt. Genauer: aus verschiedenen Säften – beispielsweise Limettensaft, Maracujasaft, Mangosaft – Rohrzucker und Wasser. Ohne Aromen, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Es werden keinerlei tierische Produkte zum Filtern der Getränke verwendet.

Lemonaid enthält, je nach Sorte, 5% bis 7% Bio-Rohrzucker pro Flasche. Im Vergleich zu anderen Erfrischungsgetränken ist das auffallend wenig. Schließlich soll der pure Geschmack der Direktsäfte erhalten bleiben.

Die Zutaten kommen von Kleinbauern aus aller Welt. Einige der Kooperativen tragen das offizielle FLO-Fairtrade-Siegel, andere das von Fair-For-Life, manche befinden sich noch im Zertifizierungsprozess. Bei allen wird nicht nur ökologisch, sondern auch sozial nachhaltig gewirtschaftet. Die Bauern bekommen faire Preise für Produkte, können langfristig planen – und so gut von der Landwirtschaft leben.

Sind sie nicht hübsch, die lebhaft gemaserten Holzschalen? Sie werden auf den Philippinen aus dem Holz des tropischen Acaciabaumes (Samanea saman) gefertigt. Er wird auch Regenbaum genannt und wächst als Baum mit weit ausladender Krone. Einzeln stehend erreicht er eine Wuchshöhe bis 24 Metern und einen Kronendurchmesser von 30 Metern. Nachts scheint es unter seiner Krone leicht zu regnen, und unter dem Baum bleibt das Gras in der Trockenzeit deutlich länger grün.

Der Regenbaum dient als Schattenbaum in Parks und an Straßen und wird auch als Schattenspender in Kaffee- und Kakaopflanzungen eingesetzt. Regelmäßige Nachpflanzungen sichern den Bestand und sind ein Zusatzeinkommen für die Bauernfamilien.

Die kleine Firma Victori Arts and Crafts auf den Philippinen wurde vor einigen Jahren von einer Frau gegründet. Heute hat sie 38 Beschäftigte, die nach den Grundsätzen des Fairen Handels angestellt sind.

Mit diesen filigranen Origami-Eiern wünschen wir euch allen Frohe und gesegnete Ostern!

Der Hersteller Seet Kamal in Rajasthan/Nordindien hat in mehrfacher Hinsicht Erstaunliches geleistet. Die neuen Betriebsgebäude sind modern ausgestattet und gut organisiert. Die Maßnahmen zur Gesundheits- und Sozialfürsorge für alle Mitarbeiter sind ebenso vorbildlich wie die Berücksichtigung ökologischer Aspekte. So wurde eine Aufbereitungsanlage für Brauchwasser gebaut.

Die Holzwerkstatt Victori Arts and Crafts wurde 2017 von einem philippinischen Ehepaar gegründet. Von Anfang an hat sich Maria Lourdes de la Cruz Endriga nach den Grundsätzen des Fairen Handels gerichtet. Die inzwischen 38 Beschäftigten bekommen eine sichere Arbeitsumgebung, umfangreiche Sozialleistungen wie bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Krankheits- und Rentenversicherung, und ein gutes Einkommen. Regelmäßige Besuche vor Ort durch die niederländische Fairtrade-Organisation Kinta stellen die Einhaltung der Fairtrade-Standards sicher.

Neben den niedlichen Holzhasen führen wir von Victori auch Holzschalen, Schüsseln und Brettchen. Alle Produkte werden hergestellt aus dem Holz des Acaciabaums, auch Regenbaum genannt (Samanea saman). Er wächst auf den Philippinen als Alleebaum, Schattenspender und Windschutz. Das Holz ist hell-dunkel gemustert, biegsam und dauerhaft. Regelmäßige Nachpflanzungen sichern den Bestand und sind ein Zusatzeinkommen für die Reisbauern.

Die Schüsseln und Schalen sind für Essigmarinade geeignet, aber nicht für heiße Speisen. Bitte von Hand abwaschen und trockenreiben. Bei Bedarf mit einigen Tropfen neutralem Salatöl pflegen.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt und der Entwicklungsbedarf ist enorm. Der beste Weg, zur positiven Entwicklung Nepals beizutragen, ist die Schaffung guter und nachhaltiger Arbeitsplätze, vor allem für Frauen.

Alle Oster-Filzprodukte sind handgefertigt von nepalesischen Frauen. Jedes Produkt ist ein Kunstwerk für sich.

Die Filzherstellung ist in Nepal eine alte Technik. Der Wolle wird warmes Seifenwasser hinzugefügt, danach wird sie gedrückt und gerieben, so werden die Fasern zu einem gefilzten Textilmaterial. Wenn ein Gegenstand in mehr als einer Farbe hergestellt werden soll, dann werden die entsprechenden Farben hinzugefügt und eingefilzt. Nach dem Trocknen kann der Artikel mit Stickereien verziert, Blumen oder Perlen befestigt werden – alles wird von Hand gefertigt.

Unsere Osterhasen demonstrieren! Wenigstens für die Ostersüßis wollen sie gerechte Löhne erreichen, so dass Kinder zur Schule gehen können statt zu arbeiten!
Denn eines der wichtigsten Anliegen des Fairen Handels ist es, Kinderarbeit zu verhindern bzw unnötig zu machen. Immer noch arbeiten viel zu viele Menschen zu Hungerlöhnen, um unsere Genussmittel wie Schokolade, Kaffee und Tee zu erzeugen. Weltweit arbeiten ca. 152 Millionen Kinder – jedes 10. Kind – , um einen Beitrag zum Überleben ihrer Familien zu leisten.

Eine Studie der University of Chicago zeigt die drastische Situation der Kinder im Kakao-Sektor in Westafrika. Dort gibt es ca. 1,5 Millionen Kinderarbeiter*innen, die Zahl ist sogar gestiegen. Diese Kinder verrichten gefährliche Arbeiten mit der Machete, tragen schwere Lasten und sind Pestiziden ausgesetzt. Die schwersten Formen der ausbeuterischen Kinderarbeit sind Sklaven- und Zwangsarbeit.

Lesen Sie bei unserem Hauptlieferanten für faire Lebensmittel, der GEPA, mehr darüber: Kinderarbeit

 

Das Besondere an den leckeren Nougattalern ist, dass sie in Handarbeit in Südafrika (Kwa Zulu/Natal) produziert und auch dort verarbeitet und abgepackt werden. So bleibt die gesamte Wertschöpfung im eigenen Land.

Mehr als 40 Mitarbeitende sind bei dem Familienbetrieb Wedgewood Nougat beschäftigt. Die meisten kommen aus einer südafrikanischen Gemeinde, die von Arbeitslosigkeit und hohen AIDS-Raten gekennzeichnet ist. Die Angestellten erhalten eine monatliche Gewinnbeteiligung. Sie können ihr Mitspracherecht nutzen und sich an anstehenden Entscheidungen beteiligen. Persönliche Entwicklung, individuelle Bedürfnisse, ein guter Ertrag sowie faire Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Arbeitsambiente stehen im Mittelpunkt der Unternehmensführung.

Wedgewood Nougat sieht seine soziale Verantwortung auf zwei Ebenen. Zunächst liegt der Fokus auf einer verbesserten Lebensperspektive für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem sollen die Kinder des Townships bessere Bildungschancen bekommen.

Die handbemalten Espressotassen mit dem Motiv „African Ladies“ bestechen durch eindrucksvolle Farben und individuelles Design. Es handelt sich um Handwerk pur: die Rohformen werden einzeln von Hand gegossen und nach der Trocknung abgeschmirgelt. Der Henkel wird eigens geformt und angebracht. Nach dem ersten Brennvorgang mit einer maximalen Brenntemperatur von 1000 Grad Celsius werden die Stücke von geschickten Maler/innen prächtig bemalt.

Der überwiegende Anteil der Beschäftigten bei der Firma Kapula sind Coloured, neben Xhosa und Weißen. Feste Arbeitsverträge, soziale Sicherheit, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub und eine Unfallversicherung geben ein sicheres Arbeitsumfeld. Es gibt betriebliche Vereinbarungen mit örtlichen Arztpraxen für die medizinische Versorgung der Mitarbeiterfamilien. Die Kosten übernimmt zunächst Kapula und rechnet sie in kleinen Raten gegen das Monatseinkommen auf. Die Versorgung in den öffentlichen Kliniken ist kostenlos.


Außergewöhnlich ist der hohe Frauenanteil nicht nur in der Produktion, sondern auch im Management. Motivation und zunehmende Qualifikation zahlen sich aus. Fast die Hälfte der Belegschaft besitzt heute ein eigenes Haus, wenn auch oft bescheiden.
Das deutsche Fairtrade-Unternehmen Contigo unterhält enge Beziehungen zu Kapula.