Aus Guatemala hat uns der Halbjahresbericht unseres Projektpartners CEMAYA erreicht. Dort können wieder alle Kurse stattfinden, zum großen Teil noch mit Masken. Es werden Kurse in Kaqchikel, der Muttersprache, Handarbeiten bzw. textiles Werken, Nähen und Kochen angeboten.

Seit Januar unterrichtet ein neuer junger Marimbalehrer, José Luis, acht Schülerinnen und Schüler dreimal wöchentlich an der Marimba. Da die Kinder zu Hause keine eigene Marimba besitzen, können sie nur in der Schule üben. Eine schöne Ton-Aufnahme wurde uns per Video zugesandt.
Die allgemeine Lage ist in Guatemala sehr schlecht. Die Verteuerung, auch der Grundnahrungsmittel, ist enorm, viele Menschen haben Hunger. Aus diesem Grund muss CEMAYA die Kursgebühr aussetzen, weil die Schülerinnen und Schüler sonst nicht an den Kursen teilnehmen könnten.

Sehr wichtig ist auch das wöchentlich insgesamt fünfstündige Radioprogramm, das Don Rafael, der Leiter von CEMAYA, moderiert. Dort berichtet er über die Maya-Kultur, über ihre Werte und Traditionen, z.B. den Umweltschutz. „Mutter Erde“ wurde und wird von den Maya und ihren Nachfahren verehrt und geschützt.






Mit den Gewinnen aus dem Ladengeschäft unterstützt der Verein des Eine-Welt-Ladens seine Sozialprojekte in fünf Ländern des globalen Südens. Alle sind stark von der Pandemie betroffen. Bei CeMaya in Guatemala finden zur Zeit Nähkurse unter Pandemiebedingungen statt. Mit den Erlösen aus dem Verkauf von selbst gefertigter traditioneller Kleidung erzeugen Frauen ein eigenes Einkommen für sich und ihre Familien.

